Herzlich willkommen



Sommer Psalmen (online)

Die Psalmen sind alte poetische Texte mitten in der Bibel. Sie sind aus Gebeten hervorgegangen und führen die Lesenden in ihr eigenes Gebet. In den Sommermonaten nehmen wir uns jeweils einen Abend im Monat um einige Verse aus einem Psalm mithilfe eines Bibliologs zu verkosten. Wir teilen unsere Beobachtungen zu den Psalmworten und lassen uns von ihnen zum Beten inspirieren.

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B. Gade © GemeindebriefDruckerei.de
B. Gade © GemeindebriefDruckerei.de

"Herr, deine Güte reicht so weit der Himmel ist. Und deine Wahrheit so weit die Wolken gehen." Psalm 36,6

Gedanken zum Sommerpsalm von Pastorin Anja Neu-Illg

Der Sommerhimmel ist größer und die Wolken im Sommer sind anders. Wir laden euch ein, nach oben zu schauen, und während die Wolken vorbei ziehen, an die Güte Gottes zu denken. Unser Psalmwort zieht in die Höhe des Himmels und in die Weite einer Wolkenreise. Es durchschreitet den Raum in der senkrechten und in der Waagerechten. Es weitet den Blick über die Trugbilder des Alltags hinaus und lädt uns ein, uns der Wirklichkeit zuzuwenden, die unser Leben trägt: die Güte Gottes. Deine Güte. Nicht: „Meine Güte, meine Güte.“

Die beiden Zeilen unseres Verses sind gereimt als Sinnreim. Das lässt sich besser merken und singen. Dabei stehen sich Wahrheit und Güte im Alltag oft gar nicht so nahe. Oft ist es eher so: Sage ich die Wahrheit (oder was ich dafür halte), ist es nicht gütig. Spreche ich gütig, verzichte ich auf das Sagen der Wahrheit. Beides zusammen ist selten. Einen Versuch ist es immer wieder wert, denn das ist es, was das Leben fördert.

Am Kreuz von Jesus sehen wir beides: Güte und Wahrheit. Wir sehen die Güte Gottes, der sich lieber selbst hingibt, als die Menschheit zu verdammen. Und wir sehen die Wahrheit, die das Kreuz über uns sagt: Wir sind erlösungsbedürftig und zutiefst geliebt.

„Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,

 und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.“

Wie weit ist der Himmel? Weiter als der Punkt bis zu dem wir einen Luftballon mit den Augen verfolgen können. Wie weit gehen die Wolken? Weiter als bis zu dem Punkt am Horizont, den man von hier aus sehen kann. Gottes Güte und Gottes Wahrheit reichen weit, weiter als wir denken oder für möglich halten. Denkt einmal daran, wenn ihr den Wolken beim Ziehen zuseht.



Jahresthema unseres Gemeindebundes

"Dich schickt der Himmel"

„Dich schickt der Himmel“ – das meint: Du kommst genau im richtigen Augenblick!

„Dich schickt der Himmel“ soll als Jahresthema für 2021 und 2022 den Blick darauf lenken, wo und wie Menschen für andere Menschen zu „himmlischen Gesandten“ werden und durch ihre Worte und Taten etwas vom Wesen Jesu in die Welt bringen.


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